
Beim Autofahren wirken mehr Kräfte auf das Fahrzeug ein als man denkt. Zu den Fahrwiederständen gehören die folgenden Kräfte: der Luftwiederstand (aerodynamische Kräfte), innere Reibungskräfte (z.B. von Motor und Getriebe), die Trägheitskräfte und der Rollwiederstand der Reifen. Hinzu kommt noch die Schwerkraft, die aber nur bei der Bergauffahrt zum tragen kommt.
Je nach der Fahrsituation wirken diese Kräfte unterschiedlich stark auf das Auto ein. Dabei liegt der Anteil des Rollwiderstands der Reifen am Gesamt-Fahrwiderstand zwischen 20 und 30 Prozent. Je nachdem ob man sich gerade im Stadtverkehr oder auf der Autobahn befindet. Umso mehr Fahrwiderstände überwunden werden müssen, desto mehr Benzin wird zur Energieerzeugung verbraucht. So lässt sich der Anteil des Rollwiderstands am Kraftstoffverbrauch berechnen. Bei einem Auto das auf 100 km 7 Liter verbraucht, liegt dabei der Anteil des Kraftstoffverbrauchs der Reifen ca. zwischen 1,4 und 2,1 Liter. Die Ursache für den hohen Anteil am Benzinverbrauch liegt in der Beschaffenheit der Reifen.
Die Gummibereifung mit der federnden Eigenschaft der Luftfüllung sowie das Reifenprofil für eine gute Haftung auf der Straße sorgt dafür, dass der Verbrauch steigt. Die Eigenschaften der Reifen sind für die Sicherheit jedoch besonders wichtig. Ohne den Rollwiderstand der Autoreifen kommt man also nicht aus. Die Reifenhersteller arbeiten daran den Widerstand der Reifen zu optimieren. Momentan werden bereits Reifen mit einer Zusatzbezeichnung „Energy“ oder „Eco“ angeboten.
Jeder Autofahrer kann etwas dafür tun, damit die Reifen besser rollen. Unnötiger Ballast sollte vermieden werden. Hohe Geschwindigkeiten ab 120 km/h wirken sich ebenfalls negativ auf den Verbrauch aus, da bei diesem Tempo die Reifenverformungen stark zunehmen. Der Luftdruck sollte regelmäßig kontrolliert werden. Ein zu geringer Luftdruck verschlechtert ebenfalls den Rollwiderstand der Reifen. Mit diesen einfachen Tipps zum Kraftstoffverbrauch lässt sich also Geld sparen und die Umwelt schonen.
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