Jaguar E weltweites Kultauto
Die Hauptattraktion des Genfer Autosalons am 15. März 1961 war das neue Sportwagen-Modell Jaguar E, mit dem das britische Unternehmen Jaguar seine Modellpalette erweitert hatte. Mit einem kometenhaften Aufstieg wurde der Jaguar E einer der bekanntesten Sportwagen der Welt. Er wurde als komfortabler schneller Reisewagen mit völlig neuen sportlichem Design entwickelt. Der Jaguar E wurde als Nachfolgemodell vom XK 150 konzipiert und hatte zunächst einen Sechszylindermotor und später wurde er mit einem V12-Motor ausgerüstet. Der britische Designer Malcolm Sayer hatte eine aerodynamische geformte Karosse entworfen, die typisch rundlich gehalten wurde, mit einer langen leicht abfallenden Motorhaube. Jaguar lieferte den sportlichen Wagen in zwei Versionen aus, einmal als Coupé mit Fastback und großen Kofferraum oder als Cabriolet mit Fließheck.
Der Jaguar E hat eine selbsttragende Karosse, das Vorderteil besteht aus einem Gitterrahmen, auf dem das Antriebsaggregat und die Vorderachse sitzen. Das Fahrwerk hat Einzelradaufhängung, vorne mit Drehabfederung mit doppelten Schraubenfedern. Zur serienmäßigen Ausstattung gehörten die vorn und hinteren Scheibenbremsen mit getrennten Kreisläufen dazu. Im Innenraum wurde der Jaguar E mit einem exklusiven Edelholz-Armaturenbrett ausgestattet, dazu ein Holzlenkrad und Ledersitze.
Jaguar E-Type technische Daten:
Zylinder: 6 (in Reihe)
Hubraum (Bohrung x Hub): 3781 ccm (67 x 106 mm)
Leistung: 265 PS
Ventile: 8/hängend
Motoranordnung: vorne
angetriebene Achse: hinten
Kühlung: Wasser
Spitzengeschwindigkeit: 240 km/h
Beschleunigung: 7,2 s (0-100 km/h)
Jaguar E-Type, Jaguar Teile und Jaguar Gebrauchtwagen:
www.jaguar.de
Oldtimer Lesetipp: Borgward Isabella Coupe
Foto: stephenhanafin




28. November 2008 um 10:33
Als ich im Sommer 1962 mit meinem Mercedes 180 an einer Tankstelle getankt habe, fuhr neben der Säule ein Jaguar E in der Farbe rot vor, um ebenfalls aufzutanken. Sofort verliebte ich mich unsterblich in diesem Jaguar E und war von seiner Schönheit fasziniert. Drei Jahre später kaufte ich mir den Jaguar E, der heute als Oldtimer in meiner Garage steht und nur bei schönem Wetter bewegt wird.
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